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Golf und Natur im GC Hamburg – Ahrensburg
Der Golfclub Hamburg – Ahrensburg (GCHA) nimmt seit Ende 2008 an dem Projekt „Golf und Natur“ des Deutschen Golfverbandes (DGV) teil. Ziel des Umweltprogramms ist es, den Umweltgedanken dauerhaft auf dem Golfplatz und seinen Nebeneinrichtungen als Handlungsbasis Basis festzulegen und damit insbesondere einen Spielbetrieb zu festigen, der im Einklang mit der Natur ist. Mitglieder und Gäste sollen neben gutem Spiel auf einer gepflegten Anlage auch ein positives Naturerlebnis haben.
Der DGV wird bei dem Projekt unter anderem vom Bundesamt für Natur (BfN) und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt unterstützt.
Registrierung des GOLFCLUB HAMBURG-AHRENSBURG e.V. und Bestandsaufnahme erfolgten 2008. Im Sommer 2009 erhielt der GCHA als erste Auszeichnung nach einem Audit das Bronze – Zertifikat.
Wesentliche Schwerpunkte der Verwirklichung des Programmes waren bei uns und werden sein:
- Erstellung eines Bepflanzungskonzeptes und dessen Verwirklichung zur entscheidenden Verbesserung der natürlichen Parklandschaft
- Neubau und Verbesserung von Platzeinrichtungen wie Teiche, Röhrichte, Bunker, Abschläge, Erweiterung der Beregnungsanlagen usw.
- Erarbeitung und Auswertung eines Fragebogens zur Platz- und Spielqualität und der übrigen Einrichtungen des GCHA
- Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz und Erstellung eines Sicherheitskonzeptes
- Digitale Vermessung aller Spielelemente für weitere Planmaßnahmen
- Entwicklung von Naturschutz – Projekten im Einvernehmen mit den Gemeinden und der unteren Naturschutzbehörde
- Berichte über das Vorhaben in den Printmedien, auf der Homepage und den Clubnachrichten
Bei konsequenter Verfolgung dieser Ziele wird der GCHA die weiteren Zertifizierungen im Rahmen des Projekts Golf und Natur erhalten. Im Sommer 2010 ist das Audit für die Silberurkunde erfolgt.
Philosophie Golf und Natur:
Grundsätze:
Im Golfclub Hamburg-Ahrensburg mit seinem Golfplatz am Bredenbeker Teich können Mitglieder mit ihren Gästen in einer familiären Atmosphäre ihren sportlichen Ambitionen nachgehen und ihre gesellschaftlichen Ansprüche verwirklichen. Der Club mit seinen Angestellten sieht sich als Dienstleistungsbetrieb und garantiert seinen Freunden mit einem gepflegten Platz und einer exzellenten Gastronomie sowie den übrigen Einrichtungen eine anspruchsvolle und mehr private Gelegenheit der Sportausübung und der Erholung. Die uneingeschränkte Spielmöglichkeit ohne Startzeiten für Privatrunden sowie der ausgewogene Turnierbetrieb sind ein anerkanntes Markenzeichen des Clubs.
Eingebettet in eine Parklandschaft ist der Platz mit seinen vielen landschaftstypischen Knicks und Teichen nicht nur eine sportliche Herausforderung sondern auch ein Naturgenuß. Schonende Pflege des Platzes und Verwirklichung von standortgerechten Landschaftsgestaltungen sind der Garant für eine naturnahe Ausprägung des Clubs.
Leitbild:
Neben der Förderung des Leistungssports und der besonderen Berücksichtigung der Jugend bei der Unterstützung des Breitensports hat der Club im Rahmen von Golf und Natur folgende Kernziele:
- Gestaltung der Roughflächen mit standortgerechten Laubbäumen
- Vervollständigung der Biotopflächen als Rückzugsräume für Tiere und Pflanzen
- Nistkästen für heimische Singvögel und Fledermäuse
- Nutzung von natürlichen Materialien
- Umweltschonende Arbeitsmittel
- Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit für Mitarbeiter
All diese Maßnahmen werden mit den Mitgliedern kommuniziert und bei der Außendarstellung berücksichtigt.
Mitarbeiter, Mitglieder und Funktionsträger sind auf die Einhaltung der Ziele und deren dynamische Fortentwicklung verpflichtet.
„Golf und Natur“ – ein starkes Stück Umwelt
Wiesbaden, August 2009. Die Zahl der Golffans in Deutschland steigt ständig. Inzwischen spielen über 575.000 Golferinnen und Golfer auf über 690 Plätzen. Sie erfreuen sich der idyllischen Umgebung und der Bewegung an der frischen Luft. Golf verbindet in einmaliger Weise Natur mit Sport. Die Spielflächen sind unmittelbar in die Landschaft eingebunden, benötigen dabei allerdings auch ein erhebliches Maß an Grünflächen. Umso ernster nimmt der Deutsche Golf Verband (DGV) die Aufgabe, die Interessen des Golfsports mit denen des Umweltschutzes zu vereinen.
Im Frühjahr 2005 initiierte er daher in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) und dem Greenkeeper Verband Deutschland (GVD) das Programm „Golf und Natur“, eine praxisnahe Anleitung für die umweltgerechte Entwicklung und Führung von Golfanlagen. Für die wissenschaftliche Begleitung konnten sie die Rasen-Fachstelle der Universität Hohenheim gewinnen. Das Projekt wurde gefördert mit Mitteln der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Seit Mai 2008 ist auch die DQS (Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen) Partner in diesem Programm und bringt in das Zertifizierungsprogramm des DGV ihre Expertise als neutraler Begutachter ein.
Das Konzept von „Golf und Natur“ zielt darauf ab, eine Optimierung der Bedingungen für den Golfsport mit dem größtmöglichen Schutz der Natur zu verbinden. Teilnehmende Clubs führen anhand eines DGV-Leitfadens zunächst eine Bestandsaufnahme in vier Bereichen durch: Natur und Landschaft, Pflege und Spielbetrieb, Umweltmanagement sowie Öffentlichkeitsarbeit und Arbeitsumfeld. Es folgt die Erstellung eines Entwicklungsplanes, der für den Club die Durchführung einer Anzahl umweltverträglicher Maßnahmen festlegt. Erfüllt der Club innerhalb von zwei Jahren mindestens 15 der insgesamt 25 Basisanforderungen, so qualifiziert er sich für das Zertifikat „Golf und Natur“. Es gibt drei Stufen der Auszeichnung: Bronze bei mindestens 15, Silber bei mindestens 20 und Gold bei 25 Punkten.
Bisher hat der DGV zwölf Zertifikate in Gold, sechs Zertifikate in Silber und 19 in Bronze verliehen.
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